RUDOLF-STEINER-HAUS KIEL

Rudolf-Steiner-Haus Kiel

Textfeld: Was ist Anthroposophie?
Anthroposophie ist ein Weg für Menschen, die das Fragen nach dem Sinn des Lebens nicht aufgeben wollen:
•  Wie ist Schicksal zu verstehen?
•  Was war vor der Empfängnis?
•  Wie gehe ich mit Versäumnissen und Fehlern um?
•  Wie kann ich mich feinfühliger machen?
•  Wie kann ich tüchtiger für meine Aufgaben werden?
•  Was geschieht im Tod, was danach?
Das sind einige Fragen, auf die Anthroposophie eine Antwort gibt. Das anthroposo-phische Wissen ist groß und weit und ein lebenschaffendes Wissen. Man kommt zu einem Erleben, dass Mensch und Kosmos zusammen gehören.
Ein geduldiges Einarbeiten wird den Einstieg ermöglichen.
Anthroposophie ist ein Weg, der unerschöpfliche Quellen der Belebung und des Rätsel-lösens erschließt. Dieser Weg beginnt mit einem Denken, das sich nicht erheblich von dem alltäglichen unterscheidet. Mehr und mehr erringt man aber Kräfte durch den genauen Weg, dass ein anderes Erleben sich einstellen kann.

Weshalb Anthroposophische Gesellschaft?
Wer sich mit Anthroposophie beschäftigt, bei dem entsteht das Bedürfnis mit anderen Menschen zusammenzukommen, die in ihr etwas Wertvolles finden. Nur durch ein Zusammenstehen in der Anthroposophischen Gesellschaft sehen wir die Möglichkeit zu einer gesteigerten Wirksamkeit der Anthroposophie.
Das Zusammensein in der Anthroposophischen Gesellschaft wird das Erlebnis bringen, dass durch das Miterleben anderer Menschen die Anthroposophie immer neu in der eigenen Seele ersteht.
Individuelles Streben schließt den anderen Menschen nie aus, weil man sich freut, die jeweils andere Art des Mitmenschen kennen zu lernen. Durch das Verstehen des Du ist eine Selbsterkenntnis des Ich in tieferem Sinn möglich.
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Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft
Rudolf Steiner hat mit der Anthroposophie gezeigt, wie alles materielle Dasein vom Geist durchdrungen ist, und wies in seinem Buch «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» den Weg zum Erleben des Geistes für jeden Menschen. Ausgehend von Naturbeobachtungen und aufmerksamem Ausbilden von Tugenden erschließt sich allmählich ein neues Erleben des Geistes in der Natur und im Menschen.
Für diejenigen, die durch Meditation und inneres Üben sich der geistigen Welt auf anthroposophische Weise nähern und die sich für Anthroposophie einsetzen möchten, hat Rudolf Steiner innerhalb der 1923/1924 neu begründeten Anthroposophischen Gesellschaft eine Freie Hochschule eingerichtet, die in einem Lehrgang Erlebnisse des Geistesschülers vertieft und erweitert. Die 1. Klasse dieser Schule wurde von Rudolf Steiner bis zur 19. Stunde gegeben. Im März 1925 starb Rudolf Steiner.
Inhalt dieser Schule ist ein mantrischer Weg zur Selbsterkenntnis und zum Ausbilden von Tugenden, damit der Mensch ein hilfreicher Mitarbeiter bei den Aufgaben sein kann, die uns die heutige Erdenzivilisation stellt.
In Kiel werden die 19 Klassenstunden fortlaufend einmal im Monat in den Räumen der Anthroposophischen Gesellschaft gelesen und anknüpfend daran Gespräche dazu geführt.
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